Zur Bankenkrise:
Banken
Für die Bankenkrise stehen wir, die Steuerzahler und Bankkunden
gerade.
Und sie, die Zocker an den Börsen dieser Welt kriseln munter
weiter.
Wer zocken möchte, kann dies ja gern tun, aber bitte nicht
mit unserem Geld.
Und für die Forderungen der etablierten Parteien nach Banken-
und Hilfsfonds und sonst wie gearteten Börsensteuern werden schlussendlich wieder
wir Bankkunden zahlen müssen. Auch einzelstaatliche Regulierungen helfen in der
globalisierten Bankenwelt nicht weiter.
Die einzig vernünftige und zukunftsorientierte Forderung
muss lauten:
Trennung der Geschäftsbanken von den Investmentbanken
!
Geschäftsbanken sollen dabei private Sparanlagen und Kredite
verwalten, während die Investmentbanken mit hohen Risiken Geld erwirtschaften
können oder auch nicht – ganz ohne staatliche Garantien.
Für Investmentbanken gilt dann: Wer sich verzockt, geht pleite.
Das einzig anerkannte Gesetz im globalen Haifischbecken.
Ratingagenturen
( private, gewinnorientierte Unternehmen, die gewerbsmäßig
die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und von Staaten bewerten. )
Aber sie raten auch nur. Zu diesem Schluss kann man leicht nach
der letzten Bankenkrise kommen: Die Ratingagenturen gaben der Pleitebank „Lehman
Brothers“ Bestnoten, direkt vor ihrer Pleite.
Und jetzt bringen sie mit ihrem Raten den Euro ins Wanken.
Der Einfluss der Ratingagenturen auf unser aller Leben ist
immens.
Wir rufen deshalb zur Abstufung der Ratingagenturen auf !
Unsere Forderungen:
1. Die Pflicht zur Zuhilfenahme von Ratingagenturen für
Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe ( Solvabilitätsverordnung, Mindestanforderungen an das Risikomanagement )
wird abgeschafft. Ob eine Bank einen Kredit vergibt kann eine Bank nach eigenen
Maßstäben ermitteln.
2. Die Haftung der Ratingagenturen für fehlerhafte
Ermittlungen wird eingeführt. Vertragliche Ausnahmen sind nicht statthaft.
Basel II
Die so genannten Eigenkapitalvorschriften für
Kreditinstitute der EU ( EU-Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG ) sind, wie
die Bankenkrise zeigt, gescheitert.
Auch werden durch die Vorschriften nach „Basel II“ bei der
Kreditvergabe kleine und mittelständische Unternehmen benachteiligt. Benachteiligt
sind zudem kleine Geldinstitute, die den umfangreichen Vorschriften nach „Basel
II“ kaum nachkommen können.
Hieraus ergibt sich unsere Forderung:
Dieses Machwerk der EU zum Vorteil von Großbanken und
Großunternehmen ist genau deshalb abzuschaffen.
Verkauf von Krediten
Mit klarem Menschenverstand kaum zu erfassen, aber es
passiert in den ‚Spiel’banken dieser Welt, da werden Kredite gekauft und
verkauft. Und nach dem Motto, den Letzten beißen die Hunde, hatten wir dann
prompt die Immobilien- und Bankenkrise.
Um dieses Spielchen den Zockern dieser Welt zu erschweren,
fordert der BmB:
1. Unmittelbar vor Verkauf eines Kredites hat der
Kreditnehmer dem Verkauf schriftlich zuzustimmen. Und damit die Vergabe eines
Kredites nicht von der Zustimmung zum Verkauf abhängig gemacht werden kann, ist
eine Zustimmung bei Kreditvertragsabschluss nicht statthaft.
Und damit auch der „kleine Mann“ etwas von diesem Spielchen
hat:
2. Der Kreditnehmer ist an dem Verkaufserlös seines Kredites
angemessen zu beteiligen.

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