Bund mündiger Bürger Landesverband Brandenburg*Die Bürgerrechtspartei* |
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| Aktion: Unterm Strich, zahl ich. | |||||
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BmB
Protestaktion zur derzeitigen Finanzkrise. Einfach Formular zur Kontoeröffnung ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben senden an: Parteibüro BmB - Bundesverband Bund mündiger Bürger (BmB) Dortmunder Str. 3 z. Hd. Herrn D – 68723 Schwetzigen Telefon: 06202 / 21 09 8 Fax: 06202 / 14 43 4 E-Mail: info@my-bmb.de ![]() |
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Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel
An das Bundeskanzleramt - Bundeskanzlerin Angela Merkel - Willy-Brandt-Str. 1 10557 Berlin
Protestaktion "Unterm Strich zahl ich"
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, in
den letzten Wochen erhielten sie zahlreiche Anträge auf Eröffnung eines
Sollkontos bei der BUNDES BAD BANK. Die Bürger, die sich an dieser
Protestaktion des BmB beteiligt haben, sehen sich als doppelte
Verlierer der Finanzkrise. Nicht genug, dass durch das Ereignis ihre
wirtschaftliche Existenz gefährdet, beeinträchtigt oder bereits
zerstört wurde. Die Bürger können nicht nachvollziehen, warum man
ausgerechnet den Verursachern der Krise milliardenschwere Unterstützung
zukommen lässt mit der sie anschließend munter weiter machen wie
bisher, ihren unfähigsten Führungskräften mit den Steuergeldern üppige
Abfindungen und Boni zahlt während die Banken ihrer Kernaufgabe, die
ihre Existenz überhaupt rechtfertigt, nämlich Kredite zu vergeben,
nicht oder nur unzureichend nachkommen.
Niemand versteht, warum ausgerechnet der Konkurs einer Bank schlimmere Folgen haben sollte als der eines beliebigen anderen Unternehmens. Während man im einen Fall behauptet, es handele sich um ein ganz normales Marktgeschehen, für das die Betroffenen die Verantwortung ganz alleine übernehmen müssen, verhält es sich bei den Banken genau umgekehrt. Über Jahre hinweg erzielten diese riesige Gewinne, die den Aktionären zugute kamen. Nun hat man sich verspekuliert. Konsequent wäre es nunmehr, auch hier die Betroffenen die Folgen tragen zu lassen. Trau, schau, wem hieß es schon bei den alten Römern. Wer weltfremden Renditeversprechen aufsitzt, muss nicht geschont werden, wenn es schief geht. Nachdem nun gewaltige Steuersummen wiederum bei denen gelandet sind, die ohnehin schon genug haben, muss die Allgemeinheit für die Kosten aufkommen. Eine Politik die es zulässt, dass Gewinne zwar privat, Verluste jedoch öffentlich sind, verletzt das Gerechtigkeitsempfinden der Bürger, die keinerlei Möglichkeiten haben, sich auf Staatskosten neuen finanziellen Spielraum zu verschaffen, auch dann nicht, wenn sie unverschuldet in Not geraten sind. Auf sie wartet der Horror von Harz IV und Schlimmeres.
Wir fordern sie daher auf, uns die oben genannten Widersprüche zu
erklären. Wir warten mit Spannung auf ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Brender BmB-Bundesvorsitzender Ob eine Antwort noch kommt ? |
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